aschermittwoch



aschermittwoch



eine närrin war ich
und dachte doch
ich wäre colombine
mit rotfunkelndem kussesmund
und bommeln an den röcken
wippend im takt
meiner zu dir hüpfenden schritte

die tränen sind nicht mehr gemalt
am auge meines herzens
die röcke schwer wie blei
die füße kalt
erfroren fast
beim tanze auf dem eis
deines grausamen spiels

der fasching ist vorüber
die demaskierung

die närrin bleibt

© by lylo



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Kommentare

  1. Traveller sagt am Feb 22, 2007 @ 08:07 AM:

    Applaus, Applaus, Applaus !

    Passend zur Jahreszeit. Aber zum Nachdenken für's ganze Jahr.

    Lieben Gruß
    Uta

  2. Chris sagt am Mar 6, 2007 @ 06:02 PM:

    Meine Träne quetscht sich. Einfach gekonnt gelesen - eine diesmal andere lylo.

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