Carsten Weigelt: Gedichte in Eden


gedichte in eden



Ich will Papier erwecken.
Gott, schenk’ ein Gedicht.
Eines, das aus reinem Herzen kommt.
Nicht engelhaft ist, doch voller Geist.
Schön soll es sein, wie der Himmel.
Formvollendet, restlos rein.
Schenk’ ein Gedicht, Gott,
eines, das riecht wie eine Blume,
wie Mhyrre duftet und so wahr ist.

Es soll pulsieren von Dir,
in jeder Pore ideal,
eines von Dir.
Herr, schenk eines aus dem Himmel.

Es soll nur schön sein,
vor Dir.
Kristallrein, lass es
in Regenbogenfarben strahlen
und gieße Liebe ein in dieses Gedicht.

Was kann es für ein Werk sein,
eines in Glut geschmiedet,
eines, das ich nicht beschreiben kann.
So schenk eines aus Freude und ewigem Heil.
Wird es im Jenseits je Gedichte geben,
frage ich mich.
Und wenn, so schenke eines,
eines von Deinem Geist durchtränkt.

Schimmern soll die Metaphorik darin.
Lass es ein ewiges Gedicht sein.
Blühen lass es herrlich, wie eine Rose.
schenke einen Strauß Blumen, Gott.
Einer, der duftet wie mein Gedicht.

Wieviel muß ich schreiben,
dass Du sie schenkst, die Skulptur.
Wie lange beten, bis
die Schönheit Gottes ertönt.

Ich bitte Dich, Herr.
Schenk’ ein Gedicht aus dem Himmel.
Eines, das nicht zerbricht.


© by Carsten Weigelt



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Kommentare

  1. Franko sagt am Apr 16, 2009 @ 09:55 AM: wow! Das Gedicht finde ich echt sehr gut.Ich glaube der liebe Gott hat dir das beste Gedicht geschickt-einfach klasse!Bravo!

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