Elke K. - Januarlicht


januarlicht


Es ist ein kleines Lied,
das die Hoffnung beschreibt:
Noch gestern hat sich
Nebel Straßen einverleibt,
sank auf das Pflaster, verwehrte
dem Auge und Fuß die Sicht.
Es dürsteten Blicke und Schritte
im Dunst nach Januarlicht.
Und heute ist der Abend
von hellem Schimmer bewohnt.
Das Dunkel in uns und außen
sichelt ein schmaler Mond.


© Elke K.-K.



Dieses Gedicht ist mehr als ein Naturgedicht.
Es enstand, als ca. 3000 Leipziger um ihr Stadtzentrum eine Lichterkette bildeten, während LEGIDA sich feierte und der Mob in einem der Ortsteile randalierte.

Danke Elke!

 

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Kommentare

  1. Elke sagt am Jan 15, 2016 @ 09:59 PM:
    Vielen Dank für die wunderschöne kleine Lesung, liebe E.
    Ich fühle mich geehrt, dass du diesen Text eingelesen hast. Sei lieb gegrüßt von Elke
  2. lintschi sagt am Jan 15, 2016 @ 10:34 PM:

    liebe elke,
    ich freue mich immer sehr, wenn ich einen von deinen schönen texten einlesen darf.
    und dieser hat mich zudem auch auf anderer seite sehr stark berührt.
    danke dafür
    und lieben gruß zu dir
    lintschi

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